FÖRDERKONZEPTE
Der Unterricht in kleineren Klassen bietet an sich schon wichtige Fördermöglichkeiten, da wir so auf die psychischen und physischen Voraussetzungen der SchülerInnen grundsätzlich individueller eingehen können. Die verschiedenen Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten erfordern jedoch immer auch ergänzende Hilfen, die durch begleitende Therapien in Kleinstgruppen oder durch Einzelförderung noch wirkungsvoller greifen können. Im Laufe der Jahre ist so in Zusammenarbeit mit speziell ausgebildeten Therapeuten ein besonderes Konzept für die Klassen 1 – 8 entstanden. Die Förderung erfolgt hier in jeweils unterschiedlicher Intensität.
Durch die Schulung der Konzentrations- und Wahrnehmungsfähigkeit sowie der Ausbildung von Grob- und Feinmotorik versuchen wir, noch stärkere Entwicklungsimpulse zu geben oder Prozesse zu intensivieren. Bei den Kindern die Freude am Lernen und am zielvollen Tätigsein zu wecken, ist dabei ein besonders wichtiger Aspekt. Gleichzeitig erweitert und verbessert diese Art der Förderung die Grundlage zum Erlernen von Schreiben, Lesen und Rechnen.
Einzelne Schüler oder kleine Gruppen haben außerhalb des Unterrichts die Möglichkeit mit dem Förderlehrer zu üben und sich so in ihrem Maß und Tempo den Lernstoff zu erschließen. Andere Schüler werden während der Unterrichtsstunde begleitet. Sie erhalten im Lernprozess zusätzliche Anleitung, Hilfe und Ermutigung.
Im Leseförderunterricht werden Schüler in kleinen Gruppen nach einer besonderen Methode angeleitet, sich die Buchstaben mit Hilfe von Handzeichen vertraut zu machen und so die Worte schneller zu erfassen.