Rudolf-Steiner-Schule - Gründung und Entwicklung

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Pädagogisches Konzept
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Rudolf-Steiner-Schule in Essen Die Rudolf-Steiner-Schule wurde 1972 gegründet, damals noch unter dem Namen „Freie Waldorfschule in Essen“, welcher jetzt die gesamte Bündelschule mit ihren drei Zweigen umfasst. Die Gründung fiel in die Anfangsjahre der zweiten Gründungswelle von Waldorfschulen nach dem Krieg.


Schon damals im Gründungskreis arbeiteten Lehrer und Eltern im "Ring freier Gemeinschaften aus anthroposophischer Initiative" mit anderen anthroposophisch orientierten Institutionen und Personen zusammen, zu denen Christengemeinschaft, Kindergarten, Altersheim und Ärzte gehörten. Von Beginn an war auch die Gründung von Schulen für Kinder mit besonderem Förderbedarf geplant – in dieser Form ein Unikum unter den Waldorfschulen weltweit.

Beispielgebend war die Schule landesweit auch in rechtlichen Fragen, so wurde das Mietmodell, nach welchem nun fast alle Waldorfschulen in NRW ihre Gebäude finanzieren, von unserem damaligen Schulvereinsvorsitzenden, Herrn Dr. Colsman, entwickelt.

Die Lehrer der Schule fühlen sich nach wie vor der Anthroposophie tief verpflichtet, aber in einem undogmatischen und weltmännischen Geist, was sich auch darin zeigt, dass und wie die neuen Schulzweige in die Schulgemeinschaft aufgenommen wurden.