Das Leitbild unserer Schule

DruckenE-Mail

Beitragsseiten
Das Leitbild unserer Schule
Selbstverpflichtung
Alle Seiten

Rahmen

Die Freie Waldorfschule in Essen ist Teil einer weltweiten Schulbewegung, deren Ziel in der Verwirklichung des Rechtes eines jeden Kindes auf die individuelle Entfaltung seiner Entwicklungsmöglichkeiten besteht. Die Waldorfpädagogik orientiert sich daher an den Gesetzmäßigkeiten der menschlichen Entwicklung. Als Ausdruck der Wertschätzung aller Kinder mit ihren unterschiedlichen Begabungen bilden die Schulzweige der Freien Waldorfschule in Essen eine Bündelschule, bestehend aus der Rudolf-Steiner-Schule (Waldorfregelschule), der Parzival-Schule (Waldorfförderschule für emotionale und soziale Entwicklung und Lernen) und deren Heliand-Zweig (Waldorfförderschule für geistige Entwicklung), die inhaltlich, personell und strukturell zusammenarbeiten.

Hintergrund

Unsere Zivilisation und die Zeit, in der wir leben, bieten der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen eine Reihe von Chancen und Freiräumen, die aber auch – werden sie nicht angemessen genutzt – zu ernsthaften Gefahren werden können. Der ursprünglichen Sehnsucht des Kindes, auf seinem Weg ins Leben individuell verstanden und begleitet zu werden, stehen heute die gesellschaftliche Ausrichtung auf Konsum und eine Infragestellung und Aufhebung von allgemeinen Werten und Lebenssicherheiten gegenüber. Im Zeitalter der elektronischen Kommunikation gilt es auch die unmittelbaren Formen mitmenschlicher Begegnung nicht aus den Augen zu verlieren. Und im Dschungel der Ablenkungen von individuell bedeutsamen Lebensaufgaben und der Verführungen zu verschiedensten Abhängigkeiten ist der Weg zur freien Gestaltung der eigenen Lebenswirklichkeit zu finden.

Aufgabenstellung

Die Mitarbeiter der Freien Waldorfschule in Essen haben es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder und Jugendliche in einer Lebensmut und Lebenskraft fördernden Weise auf ihrem Weg zu begleiten, ihr Vertrauen in die Entwicklungsfähigkeit des eigenen Denkens, Empfin­dens und Handelns zu fördern. Es gilt, den Schülern die wirklichkeitgemäße Begreifbarkeit der Welt sowie ihre handwerkliche, technische, künstlerische und soziale Gestaltbarkeit im Sinne menschlicher Ziele zu vermitteln. Im Rahmen der schulischen Erziehungsaufgabe wollen wir den harmonisierenden Ausgleich individueller Einseitigkeiten und auffälliger Tendenzen im Lern- und sozialen Verhalten anregen. Je nach Bedürfnis der Schüler wird der Un­terricht um weitere Angebote ergänzt. Darüber hinaus bietet die Schule therapeutische oder heilpädagogische Maßnahmen an.

Erziehung legt so die Grundlage für eine Bereitschaft zu einem lebenslangen Lernen, für die Einsicht, dass eigenes Handeln Konsequenzen sowohl für das eigene Leben als auch für die ganze Welt hat und für die Ausbildung von Fähigkeiten zur Entwicklung eigener Freiheit. Ziel der schulischen Erziehung und Bildung ist die Entwicklung jedes Schülers zu einem wachen, verantwortlichen, tatkräftigen und sozialen Zeitgenossen zu ermöglichen.